Infos zur Vermittlung

Ablauf der Vermittlung

Sie haben in einem unserer Tierheime einen Hund gefunden, für den Sie sich interessieren………

…..dann nehmen Sie bitte mit einem unserer Ehrenamtlichen Kontakt auf.
Die entsprechenden Nummern oder Mail Adressen finden sie am Ende jeder Beschreibung.
Oder senden sie uns direkt eine Vermittlungsanfrage Vermittlung-Fragebogens zu.

Wir werden uns dann schnellstens bei Ihnen melden. Wenn alles passt und wir den richtigen Hund gefunden haben werden wir mit Ihnen einen Termin zur Vorkontrolle vereinbaren.

Zur Erklärung der Begriffe vor den Hunden:
Vor Reserviert = Es gibt konkrete Interessenten, Vorkontrolle steht noch aus.
Reserviert = Vorkontrolle positiv, hat festen Ausreiseplatz.

Hier noch ein wichtiger Hinweis:

Ein Welpe bzw. Junghund darf erst mit 12 Wochen gegen Tollwut geimpft werden und bei einer grenzüberschreitenden Reise muss diese Impfung, nach Vorschrift des Gesetzgebers, 21 Tage alt sein. Wenn Sie also einen Junghund aus Ungarn Polen oder Slowakei adoptieren möchten, kann dieser erst im Alter von etwa vier Monaten zu Ihnen reisen.

Vorkontrollen finden in der Regel immer bei Ihnen zu Hause statt. In den aktuellen Corona Zeiten kann es auch schon mal eine Vorkotrolle per Video Chat sein.

Worum geht es im einzelnen bei der Vorkontrolle?

Wir möchten Sie gerne persönlich kennen lernen. Auch sehen wir uns gerne das Umfeld an, in das der Hund kommen soll. Oftmals fällt uns das ein oder andere auf, was man noch verbessern kann.
Dazu kommen auch noch viele andere Sachen im Bezug auf Tierheimhunde aus dem Ausland, worüber man sprechen muss.
Auch bei ggf. rechtlichen Aspekten stehen wir Ihnen zur Seite (z.B. Hilfestellung was die unterschiedliche Handhabung des im Landeshundegesetzes erforderlichen Auflagen betrifft).
Im Rahmen der Vorkontrolle hat auch die zukünftige Familie des Hundes die Möglichkeit, uns auch persönlich kennenzulernen.

Nach der Vorkontrolle besprechen wir uns in der Regel im Team und geben Ihnen dann schnellstens auch eine Rückmeldung.

Sollte alles passen und sie von uns die Zusage bekommen haben, werden wir mit Ihnen einen Schutzvertrag abschließen.

Was ist ein Schutzvertrag?

In einem Schutzvertrag werden relevante Absprachen zur Übergabe des Haustieres festgehalten. Dazu zählen unter anderem Angaben zum Vierbeiner, sowie zum zukünftigen Halter. Desweiteren eine Verpflichtung, dass er sich im Umgang mit dem Tier, an bestimmte Vorgaben zu halten hat.
Schutzverträge sind nicht nur bei Tierheimen, sondern auch bei Tierschutzorganisationen, die Tiere in Not aus dem Ausland vermitteln, üblich.
Der Abschluss des Schutzvertrages sowie die Erhebung einer Gebühr dienen dem Schutz des Tieres und sollen sicherstellen, dass es in ein liebevolles Zuhause mit verantwortungsvollen Besitzern vermittelt wird.

Schutzgebühr

Aufteilung Schutzgebühren in den einzelnen Partnertierheimen:

Sokolka/Polen: 370 Euro (incl. Transport)
 
Ungarn: 370 Euro (incl. Transport)
 
Bulgarien: 420 Euro (370 Euro + 50 Euro Transportkosten)
 

Die anfallende Schutzgebühr für einen Hund setzen sich wie folgt zusammen:

  • 120 € der Schutzgebühr geht davon alleine an die Tierheime.

Was ist darin enthalten?

  • Mikrochip
  • EU-Impfpass
  • Ausreiseuntersuchung des örtlichen Tierarztes in Polen/Ungarn
  • Ausreisepapiere (TRACES) amtlicher Veterinär Polen/Ungarn

* Aufschlüsselung der Kosten für den Tierarzt:

  • Impfungen gegen Tollwut, Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis
  • Wurmkur
  • Anti-Floh- und Zecken-Mittel
  • Schnelltest auf erwachsene Herzwürmer (Ungarn)
  • Kastrationen (Abweichungen möglich)

Hierzu noch ein wichtiger Hinweis:                                                                                               

Unsere Partnertierheime arbeiten mit örtlichen Vertragstierärzten zusammen. Der Standard vor Ort ist in keinem Fall mit unseren hiesigen Tierärzten zu vergleichen. Hierauf möchten wir ausdrücklich hinweisen. Ebenfalls haben wir als Verein keinen Einfluss darauf, mit welchen Tierärzten die Tierheime vor Ort zusammenarbeiten.

Jeder Hund muss vor der Ausreise vom örtlichen Tierarzt nach einer entsprechenden Abschlussuntersuchung für den Transport freigegeben werden.

Es kann grundsätzlich niemals ganz ausgeschlossen werden, dass ein Hund eine noch nicht erkennbare Krankheit hat. Wie bei uns Menschen auch können Krankheiten oft auch erst später erkannt werden oder brechen später aus. Nicht jede Krankheit bringt ein Hund aus dem Ausland mit. Auch hier können Hunde nach der Vermittlung erkranken. Wir können als Verein keine Garantie übernehmen, dass jeder Hund 100 % gesund ist.

Das kann weder ein Züchter, noch ein deutsches Tierheim oder wir bzw. unsere Partnertierheime vor Ort.

Daher empfehlen wir, die Hunde nach ein paar Monaten Eingewöhnungszeit einem deutschen Tierarzt vorzustellen um noch einmal einen kompletten Gesundheitsscheck vornehmen zu lassen.

Eine Haftung für die Untersuchungen der Tierärzte vor Ort (Polen, Ungarn, Bulgarien) können wir als Verein nicht übernehmen.

Zusätzliche Kosten (optional):
bei Wunsch zusätzlich zur Schutzgebühr zu entrichten (z.B. bei erweiterten Bluttests). Wir empfehlen aber das hier in Deutschland machen zu lassen!

Der Rest der Schutzgebühr ist für die Transportkosten, die anfallen, da wir mit dem eigenen Vereinswagen (unserem DUMBO) fahren.

Wann kann ich meinen Hund in Empfang nehmen?

Nachdem der Vertrag unterschrieben wieder bei uns ist, bereiten wir die Ausreise für ihren Vierbeiner vor.
In der Regel kommt er auf unserer nächsten Tour in das Partnertierheim mit. Da wir einen eigenen Vereinswagen besitzen und die Touren selber fahren, können wir Ihnen auch verbindlich den Ausreisetermin nennen.

Über den genauen Ablauf am Ausreisetag werden Sie von uns zeitnah informiert. In der Regel kommunizieren wir mit Ihnen über eine WhatsApp Gruppe die extra für diese Tour erstellt wird. In dieser Gruppe können sie auch in den folgenden Tagen nach Übernahme mit uns sprechen, wenn es Probleme geben sollte. Sie können uns aber auch persönlich anschreiben.

Sollte unser Transporter „DUMBO“ mal voll sein mit Hunden, bestünde noch die Möglichkeit einen externen Transporteur zu beauftragen. Kommt bein uns aber in der Regel nicht vor, da wir jeden Monat eine Tour fahren.

Was passiert, wenn es einfach nicht klappt mit dem neuen Hundefreund?

Es kann immer mal vorkommen, dass sich Gründe ergeben, die es nötig machen, dass der Hund nicht in seiner Familie bleiben kann. Auch hier lassen wir Sie nicht alleine und kümmern uns zusammen mit Ihnen darum. Wir suchen dann für Ihren Vierbeiner ein neues Zuhause. Das kann in der Regel schnell gehen, kann aber auch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bei ganz dringenden Rückgaben würden wir ihn erstmal zu einer von unseren Pflegestellen geben.