Adoptionen

Gedanken – die man sich unbedingt vor einer Adoption machen sollte

Mit Geduld und ganz viel Einfühlungsvermögen, ausreichend Zeit zur Beaufsichtigung und der richtigen Lenkung lernt jeder Hund (egal wie alt), ein Familienmitglied zu werden, das viel Freude bereitet.

Aber – bis dahin können „Malheure“ passieren, da eine Stubenreinheit nicht von Beginn an vorausgesetzt werden kann. Der Hund aus dem Tierschutz hatte bisher keine Chance es zu lernen. Geben Sie dem neu angekommen Hund die Möglichkeit auf eine geregelten und auf ihn abgestimmten Tagesverlauf. In der Regel wird der Hund schnell stubenrein. Bis dahin heißt es natürlich Nachsicht walten zu lassen und umsichtig für den Hund mitdenken zu lernen.

Es kann unter Umständen auch kleinere oder manchmal auch größere Schäden geben, wenn sich – vor allem – ein Welpe oder junger Hund- neugierig mit etwas beschäftigt und die Umwelt für sich erkundet. Dieses ist keine Ungezogenheit, sondern ganz normal bis zu einem gewissen Alter und immer abhängig davon, wie intensiv man sich um einen Hund kümmern und ihm einen festen Lebensrhythmus verständlich machen kann.

Besonders ein Welpe kann für viele „Überraschungen“ stehen und wird Ihnen persönlichen Einsatz, Zeit, Geduld und Kompromissbereitschaft, natürlich auch Geld – mehr oder weniger abverlangen. Er steht aber natürlich auch für viel Freude und für ein treues Familienmitglied, das man dann nicht mehr missen möchte.

Weitere Informationen:

Die sogenannten Reisekrankheiten kommen auch in den Ländern vor, die nicht am Mittelmeer liegen. Da über Reisewege Parasiten eingeschleppt werden können, ist es möglich, dass auch Ihr Liebling so einen Parasitenbefall aufweist. Die Durchfallkrankheit „Giardien“kann überall da auftreten, wo viele Hunde sich begegnen. Nicht nur in den ausländischen Tierheimen, sondern auch in deutschen Tierheimen, Hundepensionen, HuTa’s oder auf Hundewiesen. Sie kann aber sehr gut behandlet werden mit Antibiotika. Auch ein Milbenbefall (Räude) ist keine Seltenheit.

Alle Hunde werden vor Verlassen des Herkunftlandes tierärztlich untersucht.
Durch den Transportstress (die Hunde wissen ja nicht, dass es in die „Freiheit“ geht) besteht eine grosse Möglichkeit, dass das Imunsystem der Hunde geschwächt wird. Dann besteht die Gefahr, das sich solche Parasiten ausbreiten, auch wenn der entsprechende Test im Herkunftsland negativ war!

Wir raten jedem Adoptanten seinen Liebling nach ca. 1 Woche dem eigenen Tierarzt vorzustellen.
Mit ihm können Sie den Impfpass besprechen und den Hund eingehend untersuchen lassen.
Weiter empfehlen wir generell nach ca. 6-8 Monaten nach Ankunft der Hunde in ihrem neuen Zuhause einen erneuten Bluttest durchführen zu lassen.
Hier sollte auch dann speziell auf Herzwurm getestet werden.